Unser Holzofen

 

Die ersten richtigen Backöfen aus Lehm bauten die alten Griechen. Es waren sogenannte Backöfen, die mit Holz beheizt wurden. Direkt heißt, daß im Innenraum des Ofen geheizt wird. Bei dieser Ofenart bilden sich auf der Oberfläche des Brotes Röst- und Geschmackstoffe, die vom Feinschmeckern besonders geschätzt werden. Auch heute im Zeitalter modernster Techniken ist diese Art des Backens unübertroffen.

Das Holzofenbrot besticht durch seine saftige Krume im Inneren des Brotes und durch eine kräftige, geschmackvolle Kruste. Ein Bäcker, der sich für den Betrieb eines Holzofens entscheidet, muss sich bewusst sein, dass dies mit sehr viel Arbeit verbunden ist. Voraussetzung hierfür ist eine große Menge an Brennholz.Der Jahresverbrauch hierfür beträgt bei täglich einmaligem Bestücken pro Ofen ca. 30 Kubikmeter Brennholz.

Der Brennraum, der gleichzeitig Backraum ist, hat eine Fläche von
1,50 m x 1 m.

 

 

 

 

Auf den folgenden Fotos sehen Sie den Ablauf des Holzofenbackens.

 

 

Der Brennraum wird mit ca. 15 kg Brennholz bestückt.

Der Holzofen muss sich durch und durch aufheizen um später die notwendige Speicher-wärme zum Backen des Brotes zu haben. Bei dieser Aufheizphase, welche ungefähr zwei Stunden dauert, entstehen Temperaturen bis zu 800 Grad.

 

 

Nachdem nur noch Glut vorhanden ist, wird diese am Backraumboden verteilt um eine gleichmäßige Unterhitze
beim Backen zu erreichen.

 

 

Nach einer halben Stunde wird die Restglut entfernt, 15 Minuten später der Backraumboden ausgekehrt.

 

 

 

Bei einer Temperatur von ca. 260 Grad wird das Brot in
den Ofen geschoben.

Nach einer Stunde Backzeit kann das Holzofenbrot wieder entnommen werden.

 

 

Die beliebten Holzofenseelen werden ebenfalls in diesem Holzofen angefertigt.